Kleins Grosse Sache

Roman, Klöpfer & Meyer

Harald Klein aus der Provinz hat zwei Begabungen: Er kann ein bisschen besser zuhören und besser schreiben als andere. Dass er damit im richtigen Leben, wo nur zählt, was sich auszahlt, nicht weit kommen wird, hält er für ausgemacht. Also entscheidet er sich gleich für das brotloseste Studium, das er sich vorstellen kann: Philosophie. Als ihn seine großbürgerliche Freundin Beate verlässt, beschließt er trotzig, es doch noch allen zu zeigen, und bewirbt sich bei einem Schweizer Großkonzern. Er ahnt nicht, dass er sich auf eine Reise durchs wilde Absurdistan begibt. Ausgestattet mit einer raschen Auffassungsgabe und der hohen Anpassungsfähigkeit des Sozialaufsteigers macht er schnell Karriere. Aber sein Aufstieg erweist sich als wahre Höllenfahrt.

Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 384 Seiten,
ISBN 978-3-86351-452-5; eBook ISBN 978-3-86351-330-6

Stimmen zum Buch

Medien

Es gibt nicht viele Schreibtätige, die sich solcher Themen aus der Wirtschaftswelt kompetent annehmen können. Daniela Engist kann es, und sie muß sich mit ihrem ersten Roman neben den einschlägigen Büchern von Ernst-Wilhelm Händler oder Rainald Goetz nicht verstecken.
Eberhard Falcke, SWR2   Buchkritik zum Nachhören

Daniela Engist ist nicht für halbe Sachen. Ihr Debütroman (…) ist ein runder Wurf, informativ im Inhalt, sprachlich topfit. (…) Im Stil von Martin Suter gibt sie intime Einblicke in die Business Class. Mehr davon.
Christine Richard, Basler Zeitung   Artikel zum Nachlesen

Wie sich der Aufsteiger hocharbeitet und immer wichtigere Jobs bekommt, schildert die Autorin mit präziser, geschliffener Sprache, Scharfsinn und entlarvendem Blick.
Roswitha Frey, Badische Zeitung

Im Zuge der Entwicklung frisst der Konzern seinen Harald, der zu Beginn noch wähnte, die Zügel im Griff zu haben. Würstchen bleibt Würstchen (…) Bis es so weit ist, hat der Leser den Klein so gut kennengelernt, dass ihm sein Schicksal keineswegs Wurst ist. So legt man das eindrucksvoll geschriebene Buch nicht aus der Hand.
Doris Burger, Südkurier

Eine Satire mit liebevollen, oft bösen Seitenhieben auf das Big Business, in dem unablässig von Leuchtturmprojekten schwadroniert und im übrigen an Stühlen gesägt wird.
Michaela Adick, Heilbronner Stimme

Witzig und süffisant beschrieben (…) mit feiner Ironie und Komik.
Jürgen Scharf, Markgräfler Tagblatt

Der Global Player als Zauberberg der Jetztzeit (…). Brillant beobachtet und mit feiner Ironie und hintergründiger Komik erzählt.
Bernd Müller, Gmünder Tagespost

Dass sich Daniela Engist nicht einfach Wissen über die PR-Abteilungen der großen Konzerne angelesen hat, sondern jahrelang selbst diesen Job sehr gut und intensiv gemacht hat, macht ihren Text authentisch und stimmig.
Gerold Bauer, Remszeitung

Der Erstling der Freiburger Autorin über Verteilungskämpfe auf hohem Niveau ist gut geraten: messerscharf beobachtet, bissig seziert, trefflich geschrieben.
Erika Weisser, Kulturredakteurin Chilli Magazin

Engists Debüt reflektiert vielschichtig und amüsant die Welt des mitunter tragischen Managements. Der Business-Sprech wird genauso zerlegt, wie die Machtspiele rund um Konferenzen und Meetings. Ein großes Vergüngen beim Lesen.
Silke Raschke, Netzwerk Südbaden

Eine intelligente Persiflage auf Change-Prozesse, die mittlerweile allerorten den Mitarbeitern das Leben schwer machen. Absolutes Muss.
Jeanne Wellnitz, pressesprecher – Magazin für Kommunikation

Wir begegnen pointiert gezeichneten Figuren, die wir alle schon mal irgendwo getroffen haben.
Elke Schwuchow, Personalwirtschaft – Das Magazin für den Job HR

Bitterböse Realsatire auf das Arbeitsleben, in der Engist genüsslich hohle Marketingphrasen, aufgeblähte Titel und das Gehabe von Managern zerpfückt, die ihre Bedeutung aus dem Wind ziehen, den sie im Kreisen um sich selbst erzeugen.
Annette Dohrmann, ÖKO-Test Buchtipp

Sie beherrscht das Spiel mit Stilen und Formen und charakterisiert ihre Figuren gekonnt. Die Faszination des Elitären, die Zauberkraft von Design, Luxus, Statussymbolen und aufgeblasenen Titeln wird sehr deutlich.
Sylvia Schmieder, Freiburger Schreibkiste

Auch wer sich sonst nicht viel Zeit zum Lesen nimmt, wird mit diesem Buch seinen Spaß haben.
Armin Jetter, Sankt Michaelsbund

Leser

»Kleins Große Sache« ist ungemein gut geschrieben, ein großes Lesevergnügen! Und doch spürt man stets den feinen Riss, der durch all den erzählten Spaß geht. Und der Leser fragt sich verwundert, was für eine Wirklichkeit hinter all den kuriosen Szenen steckt?
Peter Fischer, Publizist

Scharf beobachtet! Wenn Sie das lesen, werden Sie sagen: »Das ist ja furchtbar!« Und das ist natürlich keine Aussage über das in der Tat sehr gut geschriebene Buch, sondern über die Welt, in die es uns führt.
Gerwig Epkes, Literaturkritiker und Moderator

Schon das Inhaltsverzeichnis hat mir unheimlich gut gefallen. Allein das ist es Wert, dass man sich dieses Buch anschafft. Die Leseempfehlung!
Sara Dahme, Moderatorin

Vor Nebenwirkungen sei auch gewarnt: Bei denen, die bereits in der Pharmaindustrie gearbeitet haben, kann es zu heftigen Flashbacks kommen.
Oliver Renn, Leiter Wissenschaftskommunikation ETH Zürich

Mich hat begeistert, dass der Erstling von Daniela Engist bei aller Satire nicht überzogen ist und in die Tiefe geht.
Markus Manfred Jung, Autor

Auch wenn die Autorin einem glaubhaft versicherte, dass keine der handelnden Personen der Realität entstammte: Es könnte sie theoretisch alle geben.
Christoph Mäder, Rechtsvorstand eines Schweizer Chemiekonzerns

Daniela Engist zeigt, wie Management heute funktioniert – und niemand wundert sich, dass so viel schiefgeht. Und doch reibt man sich am Ende der Lektüre die Augen und schaut verblüfft auf die letzten Sätze – absolut unerwartet, was für ein Schluss!
Karin Clauser, Geschäftsführerin einer Beratungsgesellschaft

Mich faszinieren vor allem die ausgeklügelte Form, die Sie Ihrem Roman gegeben haben, sowie Ihre Stilvielfalt bei gleichzeitiger Stilsicherheit. Ihre Figuren sind fein und nachvollziehbar gezeichnet; vor allem wie Klein immer mehr seine Distanz verliert, ist schon geradezu unheimlich zu beobachten.
Astrid Ogbeiwi, Literarische Übersetzerin

Ein kathartisches Leseerlebnis – bravo!
Christiane B., Kommunikationsmanagerin

Mit viel Liebe werden die einzelnen Charaktere in Szene gesetzt. Der tägliche, oftmals absurde Wahnsinn im Management wird fast in zärtlicher Art und Weise aufs Korn genommen.
Sven F., Manager Interne Kommunikation

Grosse Klasse! Hab mich ab und an auch köstlich amüsiert über manche Begriffe und treffende Beobachtungen. Meine Frau hat mich dabei einmal gefragt, warum ich da so laut auflache …
Peter B., Editor

Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen, klasse geschrieben. Oft zum schmunzeln und Kopf schütteln, aber auch echt frustrierend so direkt zu lesen wie bescheuert unsere Corporate World manchmal ist.
Susane E., Finanzmanagerin

Meine Mutter liest das Buch gerade. Ab und an ist sie fassungslos ob der Nichtigkeiten (…), die die Autorin so treffend charakterisiert hat. Da ist ihr wirklich eine Art Zeitdokument gelungen. Sie kann wirklich sehr gut beobachten (schreiben sowieso).
Sabine P., Managerin Wissenschafts-PR

Herrlich, hintersinnig, auf den Punkt gebracht, ein großes Lesevergnügen! Es wird von einer Realsatire aufs Arbeitsleben gesprochen, als Insider betrachte ich allerdings den Roman eher als Sachbuch. (…) Die Autorin spielt souverän auf der ganzen Klaviatur des Corporate Environment. Ich habe mich als Leser und Insider bestens unterhalten, gelacht, geschmunzelt und manchmal gar erschreckt.
Serge B., Kommunikationsmanager

Ein wunderbares Buch! Ich habe es verschlungen.
Fabian, Goodreads

Raffiniert satirisch wird die riesengroße Seifenblase des Management-Wasserkopfes angestochen und seine beeindruckend irisierenden Täuschungsmanöver ins sinnlose Nichts befördert. Gut geschrieben, keine Frage.
heinoko, Lovelybooks

Von Seite zu Seite des Buches wuchs meine Ehrfurcht vor der Wortgewandtheit und dem Wortwitz der Autorin. Beim Kasperletheater rund um den von Harald Klein entworfenen Stellenwechsel-Bekanntmachungstext, lachte ich Tränen.
Cornelia H., Amazon

Ich hatte einen Lesespaß wie schon lange nicht mehr. Faszinierend vor allem die sprachliche Bandbreite zwischen den Verkettungen von Management-Hohlphrasen auf der einen Seite bis hin zu wortgewandten Rückgriffen auf klassische Literaturelemente andererseits. Dabei zu jeder Zeit absolut stilsicher und mit einer gehörigen Portion Sprachwitz.
Peer T., Amazon

Ich habe mich einfach köstlich amüsiert. Ein Buch für alle, die ihre Arbeit mit einem Augenzwinkern betrachten können.
BeeBaer, Amazon

Skurril und lustig – und ein gesunder Störfaktor für all diejenigen, die täglich die U-Bahnen, Züge, Trams, und Metros füllen, um ihr täglich Brot im modernen Absurdistan der Großunternehmen zu verdienen.
Siju, Amazon

Dieser Roman enthält neben so ironisch wie treffend gezeichneten Nebendarstellern noch einige Überraschungen bereit - ein großer Lesespaß, nicht nur für Philosophen und BWL'er!
WieSchick, Amazon

Sehr unterhaltsame Lektüre und so pfiffig geschrieben, dass man auch beim zweiten Lesen noch allerhand Tiefgründiges und Witziges entdecken kann. Ich werde es auch noch ein drittes Mal lesen, denn ich bin sicher, noch mehr zu entdecken.
Specker, Amazon

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