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Cover Kleins Grosse Sache

Kleins Grosse Sache

Roman, Klöpfer & Meyer, 2017

Eine Realsatire auf das Arbeitsleben – urkomisch, mitunter tragisch und reichlich erstaunlich. Ein Roman über den Irrglauben, dass hinter all dem Wahnwitz doch ein Sinn stecken muss.

Harald Klein aus der Provinz hat zwei Begabungen: Er kann zuhören und schreiben. Dass er damit im richtigen Leben, wo nur zählt, was sich auszahlt, nicht weit kommen wird, hält er für ausgemacht. Also entscheidet er sich gleich für das brotloseste Studium, das er sich vorstellen kann: Philosophie. Als ihn seine großbürgerliche Freundin Beate verlässt, beschließt er trotzig, es doch noch allen zu zeigen, und bewirbt sich bei einem Schweizer Großkonzern. Er ahnt nicht, dass er sich auf eine Reise durchs wilde Absurdistan begibt. Ausgestattet mit einer raschen Auffassungsgabe und der Anpassungsfähigkeit des Sozialaufsteigers macht er schnell Karriere. Aber sein Aufstieg erweist sich als wahre Höllenfahrt.

Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 384 Seiten,

ISBN 978-3-86351-452-5; eBook ISBN 978-3-86351-330-6

Stimmen zum Buch

„Es gibt nicht viele Schreibtätige, die sich solcher Themen aus der Wirtschaftswelt kompetent annehmen können. Daniela Engist kann es. Sie muss sich mit ihrem ersten Roman neben den einschlägigen Büchern von Ernst-Wilhelm Händler oder Rainald Goetz nicht verstecken.“

Eberhard Falcke, SWR2

SWR Lesenswert, Buchkritik zum Nachhören

„Daniela Engist ist nicht für halbe Sachen. Ihr Debütroman ist ein runder Wurf, informativ im Inhalt, sprachlich topfit. Im Stil von Martin Suter. Mehr davon.“

Christine Richard, Basler Zeitung

„Gepfeffert mit präziser Ironie. Man fühlt sich plötzlich im ‚Schloss‘ von Kafka, nur ganz normal, alltäglich halt.“

Hansjörg Schneider, Autor